Aktuelles: Das KWS steuert die Sanierung des Bischöflichen Ordinariats

06.06.2011

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Die Sanierung des Bischöflichen Ordinariats in Regensburg hat begonnen. Dem KWS obliegt die Projektsteuerung (Baubetreuung). „Die Kosten sollen im einstelligen Millionenbereich bleiben. Dafür werden wir alles tun“, sagte Markus Jakob als KWS-Geschäftsführer bei einer Pressekonferenz am 4. Mai 2011. Allerdings musste er auch zugeben, dass die Kostenvariabilität bei den alten Gemäuern sehr groß sei.

Die Baumaßnahme ist in drei Abschnitte unterteilt. Zunächst wird das Dach der Niedermünstergasse 1 instandgesetzt. Dazu müssen Teile der Dachkonstruktion ausgetauscht werden. „Vor dem Wintereinbruch wollen wir das Dach dicht haben“, erklärte Jakob. In der bestehenden Form wurde das Gebäude im Jahre 1720 errichtet. Um seinen besonderen Charakter nicht zu gefährden, werden alle Arbeiten denkmalgerecht ausgeführt. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 2,8 Mio. €.

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung der übrigen Geschosse der Niedermünstergasse 1. Derzeit entspricht das Gebäude noch nicht den Maßgaben des Brandschutzes, der Energieeffizienz und der Barrierefreiheit. Dies soll sich durch den Umbau ändern. Auch ist geplant, funktionale Büroflächen zu errichten. Zudem wird im östlichen Innenhof ein zweigeschossiger Anbau geschaffen. „Er soll dazu dienen, die Privaträume des Bischofs aus den Bürozusammenhang herauszulösen“, verdeutlichte Bistumssprecher Clemens Neck. Das Genehmigungsverfahren für diesen Teil läuft noch. Wie viel Geld benötigt wird, kann daher noch nicht präzise geschätzt werden.

Im Mittelpunkt des dritten Bauabschnittes steht der Querbau „Unter den Schwibbögen/Erhardigasse“. Durch die Sanierung werden hier vor allem brandschutzrechtliche, statische und anlagentechnische Defizite behoben. Dieses Bauwerk beherbergt unter anderem die Büroräume der Finanzkammer und der Administration. „Alle Gebäude werden bei laufendem Betrieb modernisiert“, hob Jakob hervor. Das erklärt auch die lange Dauer der Baumaßnahme: Mit der Fertigstellung aller Arbeiten wird erst 2014 gerechnet.

 
 
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