Das Bauprojekt in der Kemnather Straße wurde fristgerecht im Sommer 2022 fertiggestellt. Wegen der Pandemie fand nun, ein Jahr später, die Segnung der Wohnanlage statt. Das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg (KWS) zog bei der Segnungsfeier ein überaus zufriedenes Fazit. Kirche, Stadt, Generalunternehmer und Architekt zogen immer an einem Strang und arbeiteten bestens zusammen. Die 32 neuen Wohnungen sind alle bezogen.
Mit dem bereits bestehenden Seniorenwohnen Plus in der Jahnstraße und den kürzlich fertiggestellten Wohnungen in der Kemnather Straße betreibt das KWS nun rund 50 Wohneinheiten in Erbendorf. Ohne die Unterstützung der Stadt wäre das nicht möglich gewesen. „Dafür, dass Sie uns immer zuverlässig unterstützt haben, danken wir Ihnen sehr“, sagte Maximilian Meiler, Geschäftsführer des KWS in Richtung des 1. Bürgermeisters Johannes Reger. Insbesondere auch seinem Vorgänger im Amt, Herrn Altbürgermeister Hans Donko, der das Projekt initiativ einfädelte, galt ein herzlicher Dank. Es sei außerdem ein großes Zeichen von Wertschätzung, dass Bischof Rudolf Voderholzer persönlich zur Segnung kam, so Meiler weiter. „Die Kirche zeigt dadurch ganz konkret, dass sie die christlichen Werke der Barmherzigkeit auch in heutiger Zeit ernst nimmt und konkret umsetzt“, sagte Meiler, verbunden mit dem Dank an den Bischof. Gemeinsam mit Ortspfarrer Martin Besold segnete dieser die Anlage, auf Wunsch auch einzelne Wohnungen und überreichte den Mieterinnen und Mietern ein individuelles Glaskreuz.
Auf dem rund 4.400 Quadratmeter großen Grundstück in der Kemnather Straße steht nun eine feine, mit allem Komfort ausgestatte Wohnanlage. Sie beherbergt in zwei Gebäuden mit je vier Stockwerken 32 moderne Wohnungen, barrierearm, mit Aufzug und Keller. Die Wohnanlage ist außerdem an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Erbendorf angeschlossen. Eine Photovoltaik-Anlage im Zusammenhang mit einem Mieterstrommodell befindet sich aktuell in der Ausarbeitung. Die Wohnungen sind zwischen 50 und 115 Quadratmeter groß und haben ein bis vier Zimmer. Alle Wohnungen haben Balkon und Keller. Innerhalb eines guten halben Jahres konnten sie zum Mietpreis von unter 7,70 Euro pro Quadratmeter vermietet werden.
Die Baumaßnahme war für die beauftragte Baufirma ein Heimspiel. Sie wurde durch die ortsansässige Firma Wilhelm Bauer GmbH & Co. KG als Generalunternehmer ausgeführt. Verantwortliche Architektin war Helga Rembeck vom Architekturbüro Rembeck und Partner aus Erbendorf. „Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir als einheimische Unternehmen gemeinsam anpacken und dieses Projekt fertigstellen durften“, sagte Rembeck. Sie dankte allen für die gute Zusammenarbeit. Der Dank ging auch an den Diözesan-Steuerausschuss, der einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Kostenvolumens in Höhe von gesamt 7,5 Millionen Euro überwiegend über diözesane Finanzmittel in Form von Gesellschafterdarlehen leistete.